Portugal Fußballnationalmannschaft

Portugal

 

Frühere Endrunden
Acht Auflagen mussten vergehen, bis Portugal sein Debüt bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ gab. Dafür ging es dann 1966 in England gleich mit Pauken und Trompeten los. Die „goldene Generation“ unter der Führung von Eusébio belegte am Ende den dritten Platz. Seither hat die Seleção das Quinas fünf weitere Auflagen mit wechselndem Erfolg bestritten. 1986 in Mexiko, 2002 in Korea/Japan und 2014 in Brasilien mussten die Portugiesen bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. 2010 in Südafrika mussten sie sich im Achtelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien geschlagen geben. Den größten Erfolg seit der WM 1966 feierte man 2006 in Deutschland, wo Portugal im Halbfinale gegen Frankreich unterlag und im anschließenden Spiel um Platz drei gegen den Gastgeber den Kürzeren zog.

Das Team
Angesichts einer nationalen Ikone wie Cristiano Ronaldo ist es ganz klar, dass die Nationalmannschaft um ihn herumgebaut werden muss. Der Stürmer avancierte zum Helden der Playoff-Runde für Brasilien 2014 und ist das absolute Aushängeschild. darüber hinaus war ein guter Mix aus talentierten jungen Spielern wie Reanto Sanches oder Raphael Guerreiro und routinierten Akteuren wie Rui Patricio oder Pepe der Schlüssel zum wohl größten Moment in der Geschichte des portugiesischen Fussballs: dem Titelgewinn bei der UEFA EURO 2016.

Der Trainer
Der aus Lissabon stammende Fernando Santos übernahm das Traineramt im September 2014 von Paulo Bento. Der Elektro- und Telekommunikationsingenieur startete seine Trainerlaufbahn 1987. Er war der erste portugiesische Trainer, der die drei großen Klubs des Landes, nämlich den FC Porto, Benfica Lissabon und Sporting, trainiert hat. Einen Namen machte er sich jedoch vor allem in Griechenland bei AEK Athen, Panathinaikos Athen und PAOK Thessaloniki. 2010 löste er dann Otto Rehagel im Amt des griechischen Nationaltrainers ab und führte die Auswahl bei der UEFA EURO 2012 bis ins Viertelfinale und bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ bis ins Achtelfinale.

Die Statistik
8 – So viele Endrunden in Folge hat Portugal bei Welt- und Europameisterschaften mittlerweile bestritten. Im 21. Jahrhundert hat die Auswahl bislang noch keine einzige WM verpasst.

Große Namen der Vergangenheit
Eusébio, Mário Coluna, António Simões, José Augusto Torres, Jaime Graça, Pauleta, Nuno Gomes, Rui Costa und Luís Figo.

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